Nachtgespräch im Atelier: Interview mit dem Öko-Künstler Sergej Koschuchowski
Wir bereiten die Ausstellung „Ökologie des Kosmos“ vor und haben Sergej wenige Tage vor dem Aufbau im Atelier angetroffen. Draußen ist es schon Nacht, doch hier geht die Arbeit weiter. Wir sprachen darüber, warum Technik zur Kunst werden soll und warum der Kosmos unsere Aufmerksamkeit verlangt.
🎙 Elina Papas: Sergej, hallo. Erzähl bitte, was bedeutet Öko-Künstler?
👤 Sergej Koschuchowski: Das ist jemand, der beim Schaffen seiner Werke an ökologisches Denken denkt. An die Ökologie.
🎙 Elina Papas: Das heißt, jede deiner Arbeiten ist etwas mehr als nur Kunst? Eher eine Aussage?
👤 Sergej Koschuchowski: Ja. Bedeutungen.
🎙 Elina Papas: Kann man sagen, dass diese Arbeit aus technologischen Artefakten besteht, die du als Künstler durchdacht und zusammengesetzt hast?
👤 Sergej Koschuchowski: Ja, genau so ist es. Sie bestehen aus unbrauchbaren, ausgedienten Bauteilen von Funk- und Elektronikgeräten, aus mechanischen Teilen. Sie wären auf der Deponie gelandet, so aber werden sie zu Kunst. Das ist eine ganz neue Geschichte für die Kunstwelt Russlands.
🎙 Elina Papas: Und deine Ausstellung „Ökologie des Kosmos“ klingt insgesamt ziemlich frisch. Erzähl davon.
👤 Sergej Koschuchowski: Wir lenken die Aufmerksamkeit – besonders im Jahr des 65. Jahrestages des Fluges von Juri Gagarin – darauf, dass man trotz allen Fortschritts achtsamer mit der Umwelt umgehen muss. Auch mit dem Orbit unserer Erde.
🎙 Elina Papas: Sehr schön. Wir warten mit Ungeduld auf die Ausstellung und hoffen, dich bei der Eröffnung zu treffen.
👤 Sergej Koschuchowski: Ja, sehr gern. Tschüss, tschüss.
🚀 Die Werke von Sergej Koschuchowski und der anderen Künstler des Projekts sind schon sehr bald zu sehen:
📅 15. März – Eröffnung der Ausstellung „Ökologie des Kosmos“ im Sputnik-Museum
Bis dahin – das nächtliche Atelier im Video 👉